Bessere Lithium-Ionen-Akkus verspricht ein neuartiges Material, das chinesi-sche Wissenschaftler an der Universität Guangzhou entwickelt haben. Das Besondere an dem Werkstoff, der künftig in Batterie-Elektroden integriert werden soll: Er enthält viele winzige Bläschen aus Kohlenstoff. Auf deren Oberfläche lässt sich eine wenige Nanometer dünne Schicht aus Zinn- und Eisenoxid auftragen. Die Nanoteilchen sorgen für eine hohe Stabilität der Elektroden. Denn sie verhindern, dass diese unter innere Spannung geraten, wenn beim Laden oder Entladen des Akkus Lithium-Ionen zwischen den Elektroden ausgetauscht werden. Das löst ein Problem bei nanostrukturierten Anoden und Kathoden: Diese können bisher zwar viel elektrische Ladung aufnehmen, sind aber schon nach ein paar Dutzend Ladezyklen nicht mehr zu gebrauchen.





