Keine Nachrichtensendung im Fernsehen, die nicht auf die Satellitenaufnahmen von Google Earth zurückgreift. Ein Schwachpunkt des Geodaten-Dienstes ist jedoch, dass die Bilder nur zeigen, was war und nicht, was ist. Das soll sich mit der Software Live3D jetzt ändern. Entwickelt hat sie Austin Adams von der Washington University in St. Louis. Live3D streift Objekten in Google Earth quasi eine zweite Haut über, die aus Aufnahmen von Live-Webcams auf der ganzen Welt generiert wird. So ist es zum Beispiel möglich, den illuminierten Eiffelturm in Paris bei Nacht darzustellen. Live3D greift auf rund 1000 Webcams zurück. Das Archiv muss aber noch erheblich erweitert werden, bis in einigen Jahren eine vollständige virtuelle Echtzeit-Umgebung in Google Earth zu finden ist.





