Um diese Frage und nicht weniger geht es, wenn Befürworter und Gegner der Stammzellforschung streiten. Auch im Jahr 2012 ist unklar, wann menschliches Leben beginnt und wann es endet ? mit drastischen Konsequenzen. Außerdem in unserem April-Heft: ein spuckender Saturnmond, das Gemetzel im Tollense-Tal, warum niemand die Titanic vergessen kann, Energie sparen mit Thermo-Power?
Embryonen im Reagenzglas und winzige Frühchen mit geringer Überlebenschance stellen Ärzte und Gesetzgeber vor ethische Probleme. Und auch die Stammzellforschung wirft die Frage auf: Wo beginnt und wo endet das Leben? Biologen suchen seit jeher nach dem Ursprung allen Lebens. Dabei sind sie sich nicht einmal einig, in welchem Milieu sich die ersten lebenden Zellen gebildet haben könnten ? in heißen Quellen im Meer oder an Land? Oder gar im Eis? Dass die ersten Einzeller durch Meteoriten auf unseren Planeten gebracht wurden, gilt jedenfalls als unwahrscheinlich. William Martin und Michael Russell vom Jet Propulsion Laboratory der NASA in Pasadena gehen davon aus, dass das erste Leben auf der Erde ? vermutlich Bakterien ? an heißen untermeerischen Quellen entstand. Auf unseren Multimedia-Seiten erklären die beiden Forscher ihre Theorie im Video.
Im Gegensatz zu Bakterien gehören Viren nicht zu den Lebewesen. Bis jetzt ? denn laut einer Gruppe Mikrobiologen sind die Einzeller zu wichtig für die Evolution, um sie aus dem Reich des Lebendigen auszuschließen. In einer Bilderstrecke stellen wir Ihnen außerdem einige der winzigen Krankheitserreger vor.
Besonders in Afrika fordert ein Virus jedes Jahr zahlreiche Todesopfer: HIV. bdw-Korrespondent Thomas Willke hat sich angesehen, wie in Tansania gegen die Autoimmunkrankheit Aids gekämpft wird. In vielen Gebieten mangelt es nicht nur an Aufklärung, sondern auch an medizinischer Hilfe. Seinen Aufenthalt in Afrika illustriert er auch im Video.
Edelmetalle wie Gold und Platin sind beliebt ? als Schmuck und Geldanlage, aber auch als Rohstoff. Anhand von Computermodellen sind Astronomen der Entstehung der begehrten Elemente auf der Spur: Diese sind höchstwahrscheinlich bei der Kollision von Neutronensternen entstanden.
Beim Thema Klimawandel spekulieren Wissenschaftler seit Jahrzehnten, welche Faktoren entscheidend für die Erderwärmung sind und wie stark diese überhaupt ausfallen wird. Dass der Mensch einen beträchtlichen Teil dazu beiträgt, ist inzwischen unbestritten. Im Interview mit bdw-Chefredakteur Wolfgang Hess äußert sich der Wirtschaftswissenschaftler Franz Josef Radermacher kritisch gegenüber der trägen Weltwirtschaft: In den vergangenen zehn Jahren seien kaum Fortschritte in Sachen Nachhaltigkeit gemacht worden.
Außerdem in der April-Ausgabe von bild der wissenschaft:
Der spuckende Saturnmond
Gemetzel im Tollense-Tal in Mecklenburg-Vorpommern
Klima im Kalk ? Das Archiv der Tropfsteine
Klimawandel ? Schluss mit den Vorwürfen (Kommentar des Experten Frank Böttcher)
Warum niemand die Titanic vergessen kann
Das Riesen-Renten-Missverständnis
Energiesparen mit Thermo-Power
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