Während der Wirkungsgrad photovoltaischer Anlagen 1996 noch bei etwa 13 Prozent lag, beträgt er bei Verwendung des neuen Materials jetzt 15 Prozent. Im Labor können sogar Spitzenwirkungsgrade von 17 Prozent erreicht werden. Darüber hinaus zeigt sich das Material bezüglich seines Bruchverhaltens weitaus “gutmütiger”. Gefördert wurde das Projekt von den Bundesministerien für Wirtschaft und Forschung mit insgesamt 11,4 Mio. Mark.
Wissenschaftler des Fraunhofer Instituts, der Deutschen Solar GmbH in Freiberg und der Bayer AG haben den photovoltaischen Wirkungsgrad multikristalliner Silizium-Scheiben (Wafer) mit Hilfe des Blockgießverfahrens verbessert. Dabei erfolgt das Schmelzen und Kristallisieren des Solarsiliziums in zwei getrennten Behältern.
So konnte der spezifische Energieverbrauch verringert werden, es fiel weniger Bruchmaterial an, die Kokillen (Behälter) konnten öfter benutzt und die Versetzungen – sie mindern den Wirkungsgrad – reduziert werden.
pte





