In jedem Autoschlüssel zu einem Fahrzeug mit elektronischer Wegfahrsperre verbirgt sich ein so genannter Transponder, der einen Mikrochip und eine Antennenspule enthält. Beim Einstecken des Schlüssels in das Lenkradschloss prüft der Transponder, ob die vom Schlüssel per Funk übertragenen Daten mit den in der Elektronik der Wegfahrsperre gespeicherten Daten übereinstimmen. Der Datencode ändert sich bei jedem Starten: Er wird von einem Zufallsgenerator erzeugt und auf dem Transponderchip und im Bordcomputer des Fahrzeugs gespeichert. Es nützt daher nichts, einen zum Starten verwendeten Code abzuhören und zu kopieren. Die Datenübertragung übernimmt ein Steuergerät, das als Schnittstelle zwischen Motor, Anlasser und Transponder dient. Um das Zündschloss herum befindet sich eine Ringantenne. Wenn der Fahrer die Zündung einschaltet, wird über diese und über die Steuerung der Wegfahrsperre abgefragt, ob der Schlüssel die richtigen Daten für das Fahrzeug enthält. Nur wenn die beiden Datencodes übereinstimmen, springt der Anlasser an und der Wagen kann gestartet werden.
Heike Stüvel





