“Es hat eine Genauigkeit von etwa 90 Prozent. Wir haben es mit 25 000 Übersetzungs-Anfragen getestet”, sagt Wolfgang Wahlster vom DFKI. Mit den Prototypen kann nun ein deutscher Tourist in einem Restaurant in Tokio die Fragen des Kellners direkt per Handy zum Verbmobil-System übermitteln. Auf Wunsch übersetzt es die Bestellung, die auf Deutsch geäußert wird, ins Japanische. Störende Umgebungsgeräusche werden von Verbmobil dann herausgefiltert, sobald sie keinen Sinn für den gesprochenen Satz ergeben.
Zwar ist Verbmobil noch nicht perfekt, doch für ein grobes gegenseitiges Verständnis reicht es aus. Die Entwickler kämpfen noch weiter mit den Störgeräuschen und den Grammatikfehlern, die in gesprochener Sprache öfters auftauchen als in der Schriftsprache. Für die Entwicklung dieses mobil nutzbaren Simultan-Übersetzers wurden in das Programm Verbmobil rund 200 Millionen Mark investiert.




