1. Primär und Sekundär
Die meisten Laien kennen, wenn überhaupt, zwei Sorten von Batterien: „normal und Akkus“. Nicht ganz falsch, aber es geht auch etwas sachlicher. Alle Batterien, ob nun wiederaufladbar oder nicht, sind sogenannte galvanische Zellen; in den meisten Fällen mehrere, die zusammengeschaltet wurden, um auf ausreichende Spannung und/oder Versorgungsdauer zu kommen.
Im weiteren Verlauf benutzen wir einfach „Batterie“, nur wo es notwendig ist, wird in Primär und Sekundär unterschieden.
2. Die Funktion
Alleine im Bereich der Primärzellen gibt es heute mehrere Prinzipien:
Dazu noch einige andere, die aber nur bei absoluten Nischenanwendungen zum Einsatz kommen. Heute ist dabei der bei uns wichtigste Bautyp die Alkali-Mangan-Batterie, marketingtechnisch oft auch als Alkaline bezeichnet.
Doch auch, wenn man zusätzlich noch sämtliche relevanten Akku-Bauprinzipien hinzuzieht, selbst die allerneuesten Energiespeicher, basieren doch alle Batterien auf einem gemeinsamen chemischen Wirkprinzip, dem der Elektrolyse.
In jeder Batterie(zelle) stecken innen je eine Anode und Kathode, welche mit den Plus- (Kathode) bzw. Negativpolen an der Außenseite verbunden sind. Der Trick ist nun einfachste Chemie: Elektroden wandeln immer vom unedleren zum edleren Metall. Die Anode wird aus einem unedleren Material, etwa Zink, hergestellt, die Kathode aus dem edleren Metall, etwa Kupfer. Beide Metalle stecken in einer Elektrolytflüssigkeit, die durch einen Separator getrennt wird, der Kurzschlüsse verhindert.





