Die Entwicklungsgeschichte geht schon auf das 19. Jahrhundert zurück. Seitdem haben sich die Personenkraftwagen bekanntlich stark gewandelt: Sie wurden immer leistungsstärker, bequemer, sicherer und auch an der Attraktivität wurde intensiv gefeilt. Ausgesprochene Hightech-Designs sind nun auf unseren Straßen unterwegs. Doch das Entwicklungspotenzial ist keineswegs ausgeschöpft und neue Rahmenbedingungen machen spezielle Anpassungen nötig. Die Autobranche wird sich deshalb noch einmal grundlegend wandeln, sagen Experten. Das Titelthema „Das Auto der Zukunft“ beleuchtet diese Entwicklung.
Im ersten Teilartikel gibt die BDW-Autorin Heike Stüvel einen Überblick über die innovativen Konzepte und Design-Ideen, die den Autos der Zukunft neuen Pfiff verleihen sollen. Die Entwickler setzen demnach immer intensiver auf intelligente Systeme, Rundumvernetzung und raffinierte Sensortechnik. Die „rollenden Computer“ könnten sich ihren Fahrern dadurch noch individueller anpassen und ihnen raffinierte Assistenzfunktionen bieten bis hin zu Gesundheitschecks am Steuer, berichtet die Autorin.
Auch bei der Entwicklung der Auto-Hardware tut sich etwas: Momentan wird an besonders robusten und elastischen Reifen ohne Luft getüftelt und an modular gefertigten Fahrzeugen, die einen erstaunlich komplexen Wechsel der Wagen-Gestalt ermöglichen. Außerdem könnte sich durch raffinierte E-Tinte bald die Farbe des Autos nach Belieben anpassen lassen und an Auto-Lackierungen mit Solarzellen-Funktion wird ebenfalls gearbeitet, berichtet Stüvel im Artikel „Assistent, Baukasten, Chamäleon“.
Smart, digital und autonom
In einem ergänzenden Interview mit dem Automobil-Experten Ferdinand Dudenhöffer rückt die Autorin dann die Entwicklungen auf dem Gebiet des autonomen Fahrens in den Fokus. Um dieses futuristisch wirkende Konzept ist es nach einigem Hype etwas stiller geworden. Dudenhöffer berichtet über den Stand der Entwicklung und die Herausforderungen, die es auf dem Weg hin zu einem fahrerlosen Verkehr noch zu meistern gilt. Der Tenor lautet dabei: „Das Erkennen von Unfällen und Baustellen ist noch nicht ausgereift“.
Anschließend beschäftigt sich der BDW-Technik-Redakteur Ralf Butscher mit einem weiteren wichtigen Thema der Automobilentwicklung: dem Fortschritt in der Elektromobilität. Dabei beleuchtet er die Frage, inwieweit überhaupt E-Fahrzeuge mit großen Batterien Vorteile in puncto Effizienz und Umweltfreundlichkeit gegenüber alternativen Konzepten wie der Brennstoffzelle bieten. Ein Aspekt scheint klar: Ohne grünen Strom gibt es auch keine grüne E-Mobilität, geht aus dem Artikel „Der steinige Weg ins E-Zeitalter“ hervor.





