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Autismus
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Erstmals beschrieben von Leo Kanner (1943) und Hans Asperger (1944), ist der Autismus ein Krankheitsbild, das meist schon in der Kindheit auffällt und vor allem durch Beeinträchtigungen des Sozialverhaltens gekennzeichnet ist: Schwierigkeiten, mit anderen Menschen zu sprechen, Gesagtes richtig zu interpretieren, Mimik und Körpersprache einzusetzen. Stereotype Verhaltensweisen (etwa Zählen und Ordnen von Gegenständen) kommen oft hinzu. Es gibt unterschiedliche Schweregrade der Behinderung, und es gibt Autisten mit hoher, mittlerer und niedriger Intelligenz. Ist die Sprachentwicklung normal, spricht man vom Asperger-Syndrom. Die Häufigkeit autistischer Störungen liegt nach aktuellen Schätzungen bei 6 von 1000, die Häufigkeit des Asperger-Syndroms bei 1 von 1000 Menschen. Auf der Suche nach den Ursachen stießen Forscher auf folgende Befunde:
Quelle: Wahrig Wissenschaftslexikon
