Mikroroboter gelten als vielversprechender Ansatz, um technische Helfer und Sensoren in der Medizin, in technischen Systemen oder auch bei der Umweltüberwachung einzusetzen. Sie können dorthin vordringen, wo ein Mensch oder größeres Werkzeug nicht hinkommt und beispielsweise Wirkstoffe oder anderer Substanzen dorthin bringen oder aber Informationen von solchen Orten übermitteln. Wenn solche Mikroroboter im Schwarm agieren, kann dies ihre Anwendungsmöglichkeiten zusätzlich erweitern. „Bisher ist es aber nur selten gelungen, die komplette Spanne der Funktionalitäten – einen komplett kabellosen Betrieb, unabhängige Programmierung und modulare Rekonfigurierbarkeit in einer mikrorobotischen Plattform zu integrieren“, erklären Yeji Lee von der Technischen Universität Chemnitz und ihre Kollegen. Anders ausgedrückt: Oft waren solche modularen Mikroroboter von externen Steuerungseinheiten abhängig, die ihnen ihre Befehle übermittelten, weil die nötige Elektronik in den winzigen Robotern keinen Platz mehr fand.





