von MARTIN ANGLER
Als Anfang 2019 die ersten frischgebackenen Hausbesitzer in das neue Amsterdamer Schoonschip-Viertel einziehen, reisen sie nicht etwa mit dem Auto oder dem Zug an – sondern gleich mit dem ganzen zweistöckigen Neubau. Sie stehen jubelnd auf dem Balkon, während zwei Kutter ihr Holzhaus durch einen Kanal im Norden der Seestadt an seinen Anlegeplatz manövrieren. Einen eigenen Schiffsmotor hat das schwimmende Haus nicht. Schon daran erkennt man, dass es sich um keines der 2.500 Hausboote handelt, die in Amsterdam liegen. Dafür wäre es mit seinen zwei Stockwerken und dem spitzen Satteldach auch zu hoch.





