Den Karl Heinz Beckurts-Preis haben drei Forscher des Fraunhofer Heinrich-Hertz-Instituts in Berlin erhalten: Detlev Marpe, Heiko Schwarz und Thomas Wiegand. Die Auszeichnung ist mit 30 000 Euro dotiert. Die Wissenschaftler werden für ihre Entwicklung des Videokodierungsverfahrens H.264/MPEG-4 AVC geehrt, das es ermöglicht, die Datenrate von Videos ohne Qualitätsverluste auf die Hälfte zu reduzieren. Ohne diese Kompression wären viele moderne multimediale Anwendungen nicht möglich. Das Kodierungsverfahren kommt unter anderem bei hochauflösendem Fernsehen (HDTV), bei Blu-ray-DVDs und beim Betrachten von TV-Sendungen und Videos auf Handys zum Einsatz. Inzwischen werden alle entsprechenden Endgeräte mit dem H.264/MPEG-4 AVC-Standard ausgeliefert.





