3D braucht mehr Bildpunkte – und so geht der Trend zu deutlich höheren Auflösungen, von denen auch die zweidimensionale Projektion profitiert. Weil HDTV momentan das maximal technisch Machbare und Bezahlbare ist, setzt man für die Aufnahme noch feinerer Bilder die Videosignale aus mehreren Kameras zusammen und wirft sie über entsprechend viele Beamer auf die Leinwand. Das Ergebnis ist spektakulär: Sieben HD-Projektoren erzeugen im Showroom des Fraunhofer Heinrich-Hertz-Instituts in Berlin eine 180 Grad Panoramaansicht. Jeder Projektor ist für einen vertikalen Streifen zuständig. So erlebt man etwa das Bundesligaspiel zwischen Borussia Dortmund und 1899 Hoffenheim so, als wäre man selbst im Stadion. Sechs Kameras in einem kugelförmigen Gehäuse haben das Spiel am 28. Februar 2008 aufgezeichnet. Für die gewaltige Klangkulisse der Fan-Sprechchöre sorgen über 100 Lautsprecher des Iosono-Soundsystems, das Fraunhofer-Kollegen am Insitut für Digitale Medientechnologie in Ilmenau entwickelt haben.





