von NIKOLAUS FECHT
Ohne ihn hätten die Wissenschaftler keine Möglichkeit, die Zeit mit einer solchen Präzision zu messen, wie es heute mithilfe sogenannter optischer Uhren gelingt. Der „Frequenzkamm“, den der Physiknobelpreisträger Theodor Hänsch am Max-Planck-Institut für Quantenoptik in München entwickelt hat, brachte zum ersten Mal Ordnung in das Lichtspektrum extrem stabiler Laser. Damit ließ sich Licht ebenso exakt vermessen wie etwa Radiowellen – und das machte optische Atomuhren praktikabel: Chronometer, die den Verlauf der Zeit anhand der Schwingungen elektromagnetischer Wellen wie Licht bestimmen.





