Ohne Passwörter läuft im Zeitalter des Internet inzwischen nichts mehr. Wer Online-Banking, Amazon, Ebay oder Facebook nutzen will, benötigt einen solchen Zugangscode, um sich eindeutig zu identifizieren. Wichtig dabei: Das Passwort sollte so gewählt werden, dass es von Außenstehenden nicht geknackt werden kann. Es sollte also möglichst aus nicht zu kurzen und gleichzeitig wirren Kombinationen von Groß- und Kleinbuchstaben sowie Ziffern bestehen – und nicht etwa aus „12345″.
Ob sich Internetnutzer aber auch tatsächlich an diese Regel halten, hat jetzt Joseph Bonneau von der britischen University of Cambridge in der bisher umfangreichsten Studie zu diesem Thema untersucht. Dazu analysierte der Forscher die anonymisierten Passwörter von rund 70 Millionen Usern des Internetportals Yahoo!.
Das Ergebnis spricht eindeutig für die ältere Generation. Denn während die über 55-Jährigen die komplizierteren und damit sichereren Passwörter wählen, nehmen es die Jüngeren damit nicht so genau. Bonneau meint, das sei möglicherweise eine Folge davon, dass Ältere es noch gewohnt sind, sich lange Telefonnummern zu merken – während die Smartphone-Generation die Daten einfach im schier unerschöpflichen Speicher ihres Handys ablegt.





