Der Einsatz eines Akkus statt einer Batterie lohnt sich, wenn die Batterie mindestens einmal im Monat ersetzt werden müsste – also in Geräten mit einem hohen Stromverbrauch oder solchen, die häufig benutzt werden. Ein Nachteil von Akkus gegenüber Einwegbatterien ist ihre hohe Selbstentladung von etwa 10 bis 15 Prozent der enthaltenen Energiemenge pro Monat. Bei Batterien beträgt die Selbstentladung weniger als 10 Prozent pro Jahr. Sie sind daher die beste Wahl für den Einsatz in selten benutzten Geräten wie Taschenlampen oder Reiseweckern. Die Lebensdauer eines Akkus kann man nur richtig nutzen, wenn man ihn mindestens einmal pro Woche auflädt. Dann erreicht man nach 5 Jahren rund 250 Ladezyklen – weniger als die Hälfte dessen, was ein Akku mindestens überstehen sollte.
Ralf Butscher





