Gentests an im Reagenzglas gezeugten Embryonen im Rahmen der Präimplantationsdiagnostik (PID) sollten nach Ansicht von Hoppe dagegen auch in Deutschland zugelassen werden. Eine Diskussion über PID könne nicht geführt werden, ohne die bisher schon üblichen und nicht strafbaren Gentest im Mutterleib ebenfalls zur Disposition zu stellen.
“Wenn wir sagen, Präimplantationsdiagnostik lehnen wir ab, zwingen wir Paare, die die Methode in Anspruch nehmen wollen, weil sie erbkranken Nachwuchs ablehnen, zur pränatalen Diagnostik und damit zur Schwangerschaft auf Probe”, sagte Hoppe. Das aber könne keine Alternative sein. “Mir wäre es am liebsten, man würde nicht nur sagen, die Präimplantationsdiagnostik passt nicht in unsere Gesellschaft, sondern auch die pränatale Diagnostik.” Beide Methoden seien “mit unserem Menschenbild nicht vereinbar”.




