Die Deutsche Bahn will bald von malerischen Stellwerken und Bahnwärtern Abschied nehmen. Dazu hat sie ein modernes Funk-Kommunikationssystem entwickelt, das alle Züge zu jeder Zeit erreichen und Steuerdaten oder Anweisungen der Betriebsleitungen übermitteln kann. Bei umfangreichen Testfahrten bestand das System “Dibmof” (Dienstintegrierender Bahn-Mobilfunk) alle Sicherheitsprüfungen.
Das neue digitale Funknetz baut auf der GSM-Technik der Mobiltelefone auf, benutzt jedoch ein höheres Frequenzband. Es soll die heute bestehenden acht verschiedenen Funksysteme der Deutschen Bahn ablösen.
Ziel ist es, erhebliche Investitionskosten und jährliche Übertragungsgebühren in dreistelliger Millionenhöhe einzusparen. Aber auch Nebenstrecken lassen sich so wirtschaftlicher betreiben. Auf lange Sicht soll das neue Funknetz sogar die mechanischen Signale an den Bahnstrecken ablösen.





