3D-Drucker und ihre Möglichkeiten
Es handelte sich dabei um ein Rapid-Prototyping-Verfahren, welches bereits die Schicht-für-Schicht-Herstellung heutiger Modelle verwendete. Schnell forschten auch andere Wissenschaftler in diesem Bereich, darunter Charles Hull sowie Carl Deckard. Hull war es schließlich auch, der im Jahr 1986 den ersten offiziellen 3D-Drucker auf den Markt brachte. Bis zum Jahr 1989 waren schließlich drei verschiedene Verfahren patentiert, die bis heute als die wichtigsten Technologien im 3D-Druck gelten. Bereits seit dem Jahr 1992 sind 3D-Drucker auch für Privatpersonen erhältlich. Dennoch führten sie lange Zeit eine Art Schattendasein.

Die Erfolgsgeschichte der 3D-Drucker im Rückblick
Obwohl 3D-Drucker unter Privatpersonen damals eher unüblich waren, galt das nicht für andere Einsatzbereiche. In den 1990er Jahren begann nämlich ihre Erfolgsgeschichte in der medizinischen Forschung. Schnell kam hier die Idee auf, dass mithilfe der Technologie medizinische Hilfsmittel, Prothesen oder irgendwann sogar Organe hergestellt werden könnten. Das würde die Lösung für ein großes Problem bedeuten, denn an Spenderorganen mangelt es erheblich.
Erste Fortschritte im Bereich der Organe aus dem 3D-Drucker sorgten schließlich auch für eine wachsende mediale Aufmerksamkeit zu Beginn der 2000er Jahre. Gleichzeitig kamen neue Geräte auf den Markt, die immer größere Gegenstände herstellen konnten. Damit rückte die Vision von Autos, Häusern & Co aus dem Drucker in greifbare Nähe.
Wie weit ist der 3D-Druck heute?
Doch die durchschlagenden Erfolge blieben scheinbar aus, denn nach wie vor sind weder Organtransplantationen mit entsprechend gedruckten Organen flächendeckend üblich noch Häuser & Co. Tatsächlich wurde aber im Jahr 2010 mittels 3D-Druck das erste komplette Gehäuse für einen Automobilprototyp hergestellt und im Jahr 2011 begann sogar die Forschung an einem „Lebensmitteldrucker“.
Und damit noch nicht genug:





