Diese Linien sind nur an einem Referenzpunkt direkt vor dem Objekt scharf. Auf der Oberfläche des Gegenstandes selbst erscheinen sie mehr oder weniger unscharf, abhängig davon, wie weit ein bestimmter Punkt vom Referenzpunkt entfernt ist. Eine mit einem Computer verbundene Kamera nimmt dann die Lichtlinien auf und berechnet aus ihrer Schärfe die Form der Oberfläche. Je unschärfer eine Linie, desto weiter hinten befindet sich der entsprechende Punkt im Raum. Diese Aufnahmen werden wiederholt, während sich der Gegenstand auf einer rotierenden Plattform langsam um die eigene Achse dreht. Dadurch entsteht im Computer ein vollständiges Bild des Objekts.
Bei bestimmten Formen müsse der Gegenstand zusätzlich noch auf die Seite gedreht werden, damit tatsächlich alle Bereiche der Oberfläche erfasst werden können, schreibt der “New Scientist”. Schließlich werden auf die fertige Form noch die ebenfalls von der Kamera aufgenommenen Farben des Gegenstands projiziert. Der Scanner sei besonders für Spielefans interessant, so das Magazin. Kinder könnten beispielsweise ihr Lieblings-Spielzeugauto einscannen und dieses dann in ein Autorennspiel integrieren.




