sieht das Labor mit der langweiligen Maschine an der Universität Bremen gleich ganz anders aus. Normalerweise findet hier – nicht sichtbar – Elektronen-Energieverlust-Spektroskopie (EELS) statt, bei der Materialien wie Metalle und Keramik mikrochemisch untersucht werden. Den Vorgang haben Jan Leonardo Wöllert und Jörg Miedza mit ihrer speziellen Technik, der Light Art Performance Photography (LAPP), symbolisch dargestellt. Die gelbe Leuchtkugel stellt die Elektronen dar. Den Blick des Wissenschaftlers haben die Fotografen mit drei Lichtbahnen verdeutlicht, die mit einer Art leuchtender Wäscheleine entstanden sind. Während einer Langzeitbelichtung von anderthalb Minuten haben Wöllert und Miedza in 14 Teilschritten eingeübte Bewegungen vor der Spiegelreflexkamera gemacht. Eine Manipulation am Computer gab es nicht.





